Schaab_ Druck_Medien Düsseldorf

Wichtige Begriffe. Einfach erklärt

Ausschießen, Computer-to-Plate, Lumbeck-Verfahren, Opazität, PostScript, Softproof — die Sprache der Drucker ist voller Fachtermini, die Kunden oft vor Verständnisprobleme stellen. Um Ihnen die Zusammenarbeit mit uns zu erIeichtern, haben wir für Sie in diesem Glossar wichtige Fachbegriffe leicht verständlich übersetzt.

» A B C  » D E F  » G H I  » J K L  » M N O  » P Q R  » S T U  » V W   » X Y Z  

 

M

Mailing
(engl., „Post“, „Sendung“). Rundbrief, Werbesendung oder Postwurfsendung, die massenhaft vervielfältigt, aber dennoch persönlich adressiert ist. Wird heute häufig genutzt, um kostengünstig und schnell bestimmte Kunden- und Zielgruppen persönlich mit Werbemitteln zu erreichen.

Mailingliste
Sammlung von E-Mail-Adressen, die einer geschlossenen Gruppe von Menschen die Möglichkeit zum Nachrichtenaustausch per E-Mail gibt. Innerhalb der Liste sind die Nachrichten öffentlich, Nichtmitgliedern ist normalerweise kein Zugriff möglich. Solche Listen werden zur multidirektionalen Kommunikation zwischen meist gleichberechtigten Teilnehmern eingesetzt.

Majuskel
Großbuchstabe. Makulatur
Bezeichnet Drucke, die beschädigt, fehlerhaft oder noch nicht endgültig ausgesteuert sind. Makulatur kann zum Beispiel beim Einrichten der Druckmaschine durch Fehler im Stand oder im Passer oder während der Produktion durch Mängel in der Farbführung erzeugt werden.

Manuskript
Textvorlage für die Druckarbeit. Ursprünglich handgeschriebene Vorlage für die Satzherstellung. Mittlerweile werden nur noch sehr kurze Texte handschriftlich angefertigt. Alle anderen Textvorlagen werden mit dem Computer erfasst und zusätzlich ausgedruckt. Diese Vorlagen werden heute üblicherweise auch als Manuskripte bezeichnet.

Marginalie
Randbemerkung.

Minuskel
Kleinbuchstabe.

Mittelachse
Textzeilen auf Mitte zentriert ausgerichtet.

Moiré
Regelmäßiges Muster, das durch Überlagerung mehrerer Raster in engen Winkeln entsteht. Zum Teil ist das entstehende Muster gewollt. Durch ungünstige Rasterwinkelung der einzelnen Prozessfarben im Druck oder beim Scannen von Bildern mit periodischen Strukturen bilden sich aber auch störende Muster.

N

Nachdruck
Das unveränderte erneute Drucken einer Drucksache nennt man Nachdruck.

Nummerierung
Bei Formularen, vor allem bei Durchschreibesätzen. Beim Offsetdruck muss mithilfe eines zusätzlichen Eindruckwerks mit speziellen Nummerierwerken gearbeitet werden. Diese Nummerierwerke schalten automatisch bei jedem Druckbogen weiter.

Nutzen
Drucknutzen sind die einzelnen Exemplare, die sich aus einem Druckbogen ergeben.

O

Oberlänge
Der Hals von Kleinbuchstaben, der über ihre normale Höhe hinausragt, zum Beispiel bei b, h und d.

Offene Datei (Open File)
Eine Datei, die in ihrem Ursprungsprogramm editierbar ist. Liegt zum Beispiel eine offene Corel-Draw-Datei vor, muss die Druckerei dieses Programm auf ihrem Rechner installiert haben, um sie öffnen zu können. Darüber hinaus bringen offene Dateien schlimmstenfalls rechtliche Probleme mit sich. Wenn die Druckerei die Datei in dem entsprechenden Programm öffnen muss, um es in ein Druckformat zu konvertieren, könnten dabei unbemerkt ungewünschte Änderungen an der Datei auftreten.

Offsetdruck
Indirektes Flachdruckverfahren, das im Rotationsprinzip auf einzelne Bogen oder auf Rollenpapier druckt. Die zu druckenden Informationen werden von der flachen Druckform über einen Gummizylinder auf den Bedruckstoff übertragen. Das Verfahren basiert auf der gegenseitigen Abstoßung von Fett und Wasser, nur die zu druckenden Teile der Druckform ziehen Farbe an und werden auf den Bogen gedruckt. Meist wird das CMYK-Farbmodell eingesetzt, aber es kann grundsätzlich im Einfarb- oder Mehrfarbdruck oder auch mit HKS- oder Pantone-Farben gedruckt werden. Der Offsetdruck ist das am weitesten verbreitete kommerzielle Druckverfahren; es wird überwiegend im Buch-, Zeitungs-, Akzidenz- und Verpackungsdruck eingesetzt und eignet sich aufgrund der vor dem eigentlichen Druck notwendigen Montagearbeit erst bei höheren Auflagen.

Opazität
Fachbegriff für die Lichtundurchlässigkeit von Papier. Die Eigenschaft ist besonders für den beidseitigen Druck wichtig. Je höher die Opazität eines Papiers ist, desto undurchsichtiger ist es.

Open Type
Schriftdateiformat. Ist plattformunabhängig, also verwendbar für Apple und PC.

Outline
Konturenschrift, umstochene Schrift.