Schaab_ Druck_Medien Düsseldorf

Wichtige Begriffe. Einfach erklärt

Ausschießen, Computer-to-Plate, Lumbeck-Verfahren, Opazität, PostScript, Softproof — die Sprache der Drucker ist voller Fachtermini, die Kunden oft vor Verständnisprobleme stellen. Um Ihnen die Zusammenarbeit mit uns zu erIeichtern, haben wir für Sie in diesem Glossar wichtige Fachbegriffe leicht verständlich übersetzt.

» A B C  » D E F  » G H I  » J K L  » M N O  » P Q R  » S T U  » V W   » X Y Z  

 

J

JPEG/JPG
Abkürzung für Joint Photographic Experts Group (vereinigte Fotoexpertengruppe). Fotoexpertengruppe, die einen Standard für die Speicherung beziehungsweise Komprimierung von digitalen Bilddaten entwickelt hat. Die mittlerweile weit verbreitete Kompressionsmethode eignet sich für Farb- und Graustufenbilder. Bei der Speicherung kann der Kompressionsgrad dynamisch eingestellt werden. Je stärker komprimiert wird, desto höher ist der Informationsverlust, aber desto kleiner ist auch die Datei.

K

Kalibrierung
Einstellung beziehungsweise Eichung von Geräten oder Maschinen auf einen Standardwert. So wird beispielsweise die Farbwiedergabe eines Geräts (Monitor etc.) an bestimmte Skalendruckfarben angepasst oder ein Scanner auf Standard-Abtastwerte justiert.

Kapitälchen
Kapitälchen sind Großbuchstaben, deren Höhe der Normalhöhe (x-Höhe) der Kleinbuchstaben entspricht. Ihre Strichstärke und ihr Grauwert orientieren sich an denen der Kleinbuchstaben.

Karton
Aus einer Mischung aus Zellstoff, Holzstoff und Altpapier hergestellter Bedruckstoff beziehungsweise Werkstoff für die Verpackungsindustrie mit einem Flächengewicht zwischen Papier und Pappe (150 bis 600 g/m²).

Kaschieren
Im Allgemeinen ist damit das Verdecken oder Verstecken von Dingen oder Sachverhalten gemeint, sodass Mängel beispielsweise nicht sichtbar sind. Im Speziellen bezeichnet Kaschieren das Verbinden beziehungsweise Verkleben mehrerer Lagen gleicher oder verschiedener Materialien mit einem Kaschiermittel (Leim, Lack, Wachs etc.), zum Beispiel das Überziehen von Papier, Karton oder Pappe mit Papier, Gewebe oder Folie (Kunststoff, Alu). Man erzeugt damit eine schützende oder dekorative Schicht.

Klebebindung
Bindeverfahren bei Broschüren. Der Inhalt wird im Bund einige Millimeter abgefräst und mit Heißleim zusammengefügt. Dann wird der Inhalt am Rücken in den Umschlag „eingehängt“, also eingeklebt. Für besonders haltbare Klebebindungen verwendet man PUR-Leim.

Klimainitiative „Print CO2-geprüft“ des BVDM
Mit der Klimainitiative des BVDM sollen mittelständische Druckereibetriebe für die CO2-Relevanz in der Wertschöpfungskette Print sensibilisiert werden. Die Initiative will Druckereien ermöglichen, klimaschädliche Emissionen gegenüber Auftraggebern und Endkunden transparent zu dokumentieren. Das Verfahren erfolgt in drei Stufen: Als Erstes wird die Bilanz mit einem CO2-Rechner ermittelt, dann muss die Energieeffizienz überprüft werden und als Drittes können die teilnehmenden Druckereien den über den CO2-Rechner berechneten CO2-Wert kompensieren, indem sie entsprechende Klimaschutzzertifikate erwerben.

Konfektionierung
Weiterverarbeitung nach dem Druck, die über normale buchbinderische Verarbeitung (schneiden, falzen, heften) hinausgeht. Sehr oft Handarbeit – zum Beispiel Adressierung, Kuvertierung, Bekleben usw.

Komplementärfarbe
In einem Farbkreis die Farbe, die einer anderen Farbe genau gegenüberliegt, zum Beispiel Cyan und Rot oder Magenta und Grün. Bei der Verwendung von Komplementärfarben in direktem Zusammenhang – zum Beispiel bei blauem Text auf orangefarbigem Untergrund – entsteht eine Überreizung des menschlichen Sehsinnes. Diese Farbkombinationen werden daher als unangenehm empfunden. Komplementärfarben erzeugen einen Komplementärkontrast und daraufhin eine optische Täuschung.

Korrekturzeichen
Die Korrekturvorschriften sind gemäß Duden genormt. Die fehlerhafte Textstelle sollte deutlich markiert und das verwendete Korrekturzeichen auf dem Rand wiederholt werden. Die erforderliche Änderung ist rechts neben das Korrekturzeichen zu schreiben.

Kreuzbruchfalz
Falzverfahren, bei dem die Bruchlinien rechtwinklig zueinander stehen.

Kursiv
Schrift mit Schrägstellung.

L

Lackieren
Druckprodukte werden beim Lackieren mit einem meist farblosen pulverförmigen Beschichtungsstoff geschützt oder veredelt. Die verwendeten Druckfarben müssen für die jeweilige Lacksorte geeignet sein beziehungsweise eine Lackierechtheit aufweisen. Der Lack kann direkt in der Druckmaschine nach der letzten Druckfarbe aufgetragen werden oder in einer speziellen Lackiermaschine, mit der auch ein sehr hoher Oberflächenglanz erreicht werden kann. Die Lackierung von Flächen und Ausschnitte ist möglich

Laminierung
Beschichtung mit Kunststofffolie.

Lang-DIN
Format eines zweimal gefalzten DIN-A4-Bogens: 100 x 210 mm oder auch 105 x 210 mm.

Lang-DIN-Kuverts: 11 x 22 cm Laufweite
Buchstabenbreite – ist schriftabhängig.

Layout
Layout (engl., „Entwurf“, „Gestaltung“). Detailliertes Sichtbarmachen eines gedanklichen Bildes als tatsächlicher und verbindlicher Entwurf. Dieser dient der Visualisierung des späteren Endprodukts. Bei Drucksachen enthält der Entwurf bereits alle Angaben wie zum Beispiel die Position und Größe von Bildern oder Schriften für die spätere Produktion.

Leporello
Ein Leporello ist ein zickzack gefalztes Druckwerk, das nicht selten auch als Folder bezeichnet wird. Umgangssprachlich wird der Begriff „Leporello“ meist verwendet, wenn kleinere Formate produziert werden. Leporellos werden auch als Faltbuch bezeichnet. Für diese Begrifflichkeit gibt es keine definitiv genannten Einschränkungen bezüglich der Größe oder der Zahl der Brüche.

Linksbündig
Textzeilen sind auf der linken Kante bündig ausgerichtet.

Lithografie
Steindruckverfahren, das zu den Flachdruckverfahren zählt. Die Druckform besteht aus einem feinporigen Kalkstein, der für den Druck geschliffen, gekörnt und entfettet wird. Auf den Stein wird das zu druckende Motiv mit einer fetthaltigen Substanz aufgetragen. Anschließend wird der Stein nass gemacht und mit fetthaltiger Farbe eingewalzt. Da Fett und Wasser sich abstoßen, wird nur der auf den Stein aufgebrachte Fettgrund mit dem Motiv eingefärbt. Durch hohen Pressdruck (in einer Druckpresse) kann das Motiv nun auf den Bedruckstoff übertragen werden.

Logo
Grafisches Element als Erkennungsmerkmal vor allem für Unternehmen und Organisationen.